Sofortige Trennung von betroffenen Mitarbeitern – Null-Toleranz-Politik bei Tierschutzverstößen – umfassende Kontrollen – unabhängige Tierschutzexpertise eingeholt – Herde in guter Verfassung – wegweisendes Verbesserungsprogramm
Seefeld-Kadolz, 26. November 2025
Die Geschäftsführung von Gut Hardegg nimmt die in den Medien veröffentlichten Vorwürfe bezüglich Tierschutzverletzungen in der Schweinezucht äußerst ernst. Die in der Berichterstattung gezeigten Bilder entsprechen in keiner Weise den Standards und Werten, für die der Betrieb seit Generationen steht.
Weitreichende Konsequenzen und Verbesserungsmaßnahmen in weniger als einer Woche
Maximilian Hardegg ist über die im Video gezeigten Bilder „schockiert, verärgert und natürlich auch persönlich betroffen.“ Entsprechend hat das Gut Hardegg auch umgehend mit weitreichenden Konsequenzen und Maßnahmen reagiert:
„Wir haben sofort die in Verdacht stehenden Mitarbeiter fristlos entlassen, und die verbleibenden Kollegen sind sich unserer Null-Toleranz-Haltung gegenüber Tierwohl-Verstößen bewusst und tragen diese voll mit.“ Doch das gehe ihm nicht weit genug, meint Hardegg: „Was ich jetzt tun kann und möchte, ist aus den Fehlern zu lernen und sofort tätig zu werden.“
1. Volle Transparenz zum Schutz der Tiere:
Kameras im Stall werden es ermöglichen, die Tiere rund um die Uhr im Blick zu haben. Regelmäßige und unangekündigte Kontrollen durch unabhängige Institutionen und Fachexperten garantieren die Standards von Gut Hardegg.
2. Noch weitere Verbesserung im Tierwohl:
Ein unabhängiger Verhaltensforscher hat das Tierwohl aus Sicht des Tieres gemessen: Der Betrieb und die Herde befinden sich in einem guten Allgemeinzustand. Nur ganz wenige Tiere (<1%) weisen leichte Verletzungen auf. Im Bereich der Sauberkeit kann nachgebessert werden, was mit einer optimierten Einstellung der Lüftungen sofort erfolgt ist. Erste Verbesserungen mit vollkommen sauberen Tieren sind bereits sichtbar. Das nun folgende Verbesserungsprogramm wird unter Einbindung der Landwirtschaftskammer Österreich wissenschaftlich betreut. Dies geht über die gesetzlichen Standards hinaus mit dem Ziel, zu einem sehr guten Allgemeinzustand der Herde zu kommen, möglichst verletzungsfrei und mit höchster Sauberkeit. „Ich bin sicher, dass wir damit neue Standards für die österreichische Schweinehaltung setzen können“ zeigt sich Hardegg überzeugt.
3. Vertrauensbildung bei regionalen Kunden:
Gut Hardegg als ein maßgeblicher regionaler Lebensmittelversorger wird sich wieder stärker auf die Vertrauensbildung der regionalen Kundinnen und Kunden fokussieren. Denn „die Versorgung unserer neun Millionen Einwohner durch die 100.000 österreichischen Landwirte ist in jedem Fall nachhaltiger, als Lebensmittel und Lebendtiere über den Atlantik zu uns zu bringen“, sagt Hardegg. Auch dafür benötig es das Vertrauen der Kundinnen und Kunden.
Gut Hardegg bekennt sich uneingeschränkt zu höchsten Tierwohlstandards und einer konsequenten Null-Toleranz-Politik bei Verstößen gegen diese Grundsätze. Jegliches Fehlverhalten gegenüber den Tieren wird unverzüglich und mit allen notwendigen Konsequenzen geahndet.
Presseaussendung vom 26.11.2025
Rückfragehinweis:
Volker Moser
federfuehrend.at
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