Der „V“ – vom exotischen Ausreißer zum Kultwein.

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Bereits Mitte der 1990er-Jahre experimentierte Gut Hardegg mit der raren französischen Rebsorte Viognier. Im Zuge des Jubiläums 20-Jahre Viognier präsentierte Maximilian Hardegg auf mehren hochkarätigen Veranstaltungen einen Querschnitt aus zwanzig Jahrgängen dieses in Österreich einzigartigen Weines.

Was im September 2019 mit einer fulminanten Verkostung beim Wiener Edelgreißler und Gastronomen »Mayer und Freunde« noch maskenfrei begann, fand im September 2020 bei einer spannenden „Masterclass mit Abstand“ in Salzburg einen würdigen Abschluss.

Nicht nur Alexander Mayer von »Mayer und Freunde«  zeigte sich von der Vielfalt des Viogniers begeistert. Auch die Experten & Vertriebspartner in Tirol (Getränke Wille) sowie die Teilnehmer der Masterclass in Salzburg (organisiert von Morandell) waren beeindruckt. Die Vertikalen waren trotz der gegebenen Umstände ein voller Erfolg und zeigten deutlich das Weltklasse-Potenzial dieser Rebsorte – auch im nördlichen Weinviertel.

Seit 1998 steht der Name Hardegg in Österreich für die seltene weiße Rebsorte Viognier, die auf seinen Weinviertler Böden aus feinsandigen und kalkhaltigen Tonen vortrefflich gedeiht. Heimisch ist sie an der nördlichen Côtes du Rhône, wird aber auch dort nur noch in geringen Mengen angebaut. Sie gilt als schwierig zu kultivieren und erbringt wenig Ertrag. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – zählt manch Viognier zu den besten Weinen der Welt und besticht durch Aromen nach Pfirsich, Mango, Melonen und Rosen, durch Eleganz und Finesse. In Österreich wird der Viognier im Übrigen nicht als Qualitätsrebsorte gelistet, weshalb die Rebsorte auch nicht auf den Graf-Hardegg-Etiketten angeführt sein darf. Dort steht stattdessen ein schlichtes »V«.

Auf Gut Hardegg hat der Viognier mit einem Hektar Anbaufläche und einer Erntemenge von 2.500 Flaschen jährlich einen Anteil von fünf Prozent am Hardegg’schen Sortenspiegel und genießt bei vielen Gastronomen und privaten Weinliebhabern seit Jahren Kultstatus. Maximilian Hardegg zu seiner persönlichen Lieblingsrebsorte: »Der Viognier war damals als Positiv-Ausreißer für uns ganz wichtig. Nur so konnte das nördliche Weinviertel zeigen, was es wirklich kann. Die spannende exotische Fruchtausprägung, die ausgeprägte Jahrgangscharakteristik und auch die exzellente Lagerfähigkeit der Weine wogen die kleinen Erträge auf. Heute ist unser Viognier glücklicherweise längst angekommen.«

Aktuelle Bewertungen (Auszug):
A LA CARTE 20/21: 95 Punkte
FALSTAFF 20/21: 93 Punkte
VINARIA 20/21: **** (TIPP)

Angebot verlängert bis 31. Dezember 2020!

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